Interview mit LHG-Kandidaten zur Bundestagswahl (1)

Kurzsteckbrief: Name: Johannes Dallheimer, Alter: 23 Jahre, Wahlkreis: Ansbach (241), LHG-Gruppe: LHG Erlangen-Nürnberg, Website: www.dallheimer17.de

LHG: 1. Wie hat sich dein Engagement bei der LHG auf dein politisches Bewusstsein ausgewirkt?

Dallheimer: Wer Hochschulpolitik macht, merkt schnell, dass sich hier sehr viel schneller etwas verändern lässt. Wahlkämpfe finden jedes Jahr statt, Koalitionen werden gebildet, Versprechen umgesetzt – auch wenn die Debatten hart sind und Ideologie oftmals pragmatische Umsetzungen verhindert. Trotzdem stößt man an seine Grenzen. Bildungspolitik wird in den Ländern umgesetzt, den Rahmen dafür schafft aber der Bund. Und daran wollte ich mitarbeiten. Darum trete ich als Student mit dem Hauptthema Bildung an.

2. Was würdest du in der Bildung/Hochschulpolitik zuerst ändern?

Zuallererst würde ich das Kooperationsbverbot abschaffen. Es kann nicht sein, dass unsere Schulen und Hochschulen vergammeln, der Staat aber nur zusehen kann, weil er nicht eingreifen darf. Kompetenzstreitigkeiten dürfen nicht auf dem Rücken der zukünftigen Talente geführt werden. Und als zweites steht für mich eine stabile Ausfinanzierung der Hochschulen und des Studiums im Mittelpunkt. Dazu gehören faire Regelungen über Sozialbeiträge, eine geförderte Stipendienkultur und das elternunabhängige BAföG!

3. Welche Rolle spielt Hochschulpolitik in deinem Wahlkampf?

Eine Große! In meinem Wahlkreis Ansbach gibt es kleine, aber leistungsstarke Hochschulen und viele Unternehmen, die mit der Universität Erlangen-Nürnberg stark vernetzt sind. Diese Innovationsallianz muss ausgebaut werden. Damit ist die Qualität des Studiums und der Hochschulen auch direkt mit der Zukunftsfähigkeit der Region verbunden!

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